Haro Architects | Biennale Pavillon, Salzburg

Biennale Pavillon, Salzburg

Ein Pavillon der Kunst und Kultur:

Offen – in die Zukunft blickend, in Beziehung zum Standort. Der Raum versteht sich als Fragment eines Ganzen, Momentaufnahme einer Entwicklung. Er baut sich auf, Segment für Segment. Drückt Bewegung und Kontinuität aus.

Idee:

Der Vorschlag entsteht aus der Überzeugung, dass bestimmte architektonische Elemente wie Transparenz, Einfachheit und Ordnung fähig sind, Räume zu schaffen, die wie Resonanzkörper funktionieren. Die das Geschehen im Inneren würdigen und verstärken, die Beziehung zwischen den Nutzern intensivieren und der Genuss des Events erhöhen.

Funktion:

Der Raum bietet flexible Nutzung. Durch anfügen weitere Segmente ist die Raumgröße veränderbar. Die Qualität der Konstruktion ermöglicht die Nutzung zu jeder Jahreszeit. Die dem Innenraum vorgelagerte Loggien schützen den Eingang vor der Witterung und bieten einen Aufenthaltsbereich und Treffpunkt im Freien. Tageslicht durchdringt den Pavillon, gefiltert durch transluzente Glasbänder entsteht weiches homogenes Licht. In der Nacht sorgen Beleuchtungsmittel in den Zwischenräumen der Segmente für den Effekt und leuchten gleichermaßen nach innen wie außen. Der Pavillon wird zum pulsierenden Lichtobjekt.

Konstruktion, Montage:

Holz-Fertigteile in Form von U-Profilen bilden die tragende Hülle. Die Wandelemente setzen sich aus 3-Schichtplatten-gedämmt zusammen, die Dachelemente werden aus HTS-Trägern, 3-Schichtplatten und Dämmung vorgefertigt. Profilit-Glaselemente schließen die Zwischenräume. Einzelelemente mit einem Gewicht von max. 450 kg werden mit 5 LKW-Fuhren angeliefert und vor Ort durch den Kran eingehoben.

Fassade:

Polyester – Gewebe, passgenau vorgefertigt werden vor Ort auf Außenwände und Dach aufgebracht. Je nach Anlass und Standort sind unterschiedliche Gewebeplanen, Farben und Aufdrucke möglich. Material: Trevira-Polyester-Gewebe, doppelseitig PVC-beschichtet hochglanzbeschichtet, schmutzabweisend, temperaturbeständig von -30° bis 80° C.


2010