Haro Architects | Salzachsteg

Salzachsteg

Wetbewerb 2.Prize

Der Steg ist als filigrane Konstruktion konzipiert. Trotz seiner Zartheit und Leichtigkeit, stellt er eine klare Landmarke dar. Von weiten sichtbar. Die einfache Konstruktion erklärt sich selbst. Der Kräfteverlauf ist ablesbar.

Die Größe der Pylone und ihre Abstände zueinander werden zur Mitte hin kleiner. Um die notwendige Durchgangshöhe einzuhalten, spreizen sich die Pylone in der Mitte weiter auseinander. Bei Überschreiten wirkt der Steg dynamisch. Bis zur Mitte hin, werden die Portale niedriger und breiter. Ab der Mitte öffnet er sich wieder. In der Nacht wird die Bewegung durch die Beleuchtung verstärkt.

Die Konstruktion des Stegs ist komplett aus Stahl. Einfache Stahlrohre mit einer Netzbespannung bilden das Geländer. Die Geh- und Fahrbahn überragt den Stegtragkörper. Die dadurch entstehende Schattenbildung lässt den Steg leicht erscheinen.

Die Brückenköpfe sind eine direkte Verlängerung des Steges im Gelände und werden aus Beton errichtet.

Die Anbindung an die Treppelwege und Wege erfolgt über geschüttete Rampen. Sämtliche Böschungen sind flach ausgebildet und benötigen keine Absturzsicherung.

Ein Damm verbindet auf der linken Salzachseite den Steg mit den bestehenden hochwassersichern Wegenetz. Eine Entwässerungsöffnung im Brückenkopf und Queröffnungen im Damm entwässern im Überflutungsfall den gesamten Bereich.


2009